Die Befragungen im „Ibiza“-U-Ausschuss gehen in die nächste Runde – im Gegensatz zum Frühjahr allerdings mit geschwärztem Videomaterial. Seit Dienstagmittag können die Abgeordneten Teile des lang ersehnten „Ibiza-Videos“ sichten. Doch der Zeitpunkt der Übermittlung wird kritisiert. Denn am Mittwoch wartet ein spannender Rollenwechsel.
Ist Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) als Vorsitzender im „Ibiza“-Ausschuss durch Kontakte zur Novomatic und Werbungen der Novomatic für das von Sobotka ins Leben gerufene Alois Mock Institut befangen? Die Opposition behauptet dies. Sobotka sagt im Vorfeld seiner Befragung am Mittwoch gegenüber ORF.at deutlich „nein“. Und hält fest: Er würde wieder mit der Novomatic reden – „so wie mit vielen anderen Unternehmen auch“. Er habe den Eindruck, der Ausschuss diene der Oppositionsarbeit und nicht der Aufklärungsarbeit.