Am Freitag hat die EU-Kommission ihre neue Strategie für Forst und Wald vorgestellt. Um die Klimaziele zu erreichen, will Brüssel künftig auch bei den Wäldern mitreden. Konflikte sind dabei programmiert: Gerade von waldreichen Ländern wie Österreich wird befürchtet, dass die Bewirtschaftung der Wälder eingeschränkt werden könnte.
Der Film „Große Freiheit“ des Österreichers Sebastian Meise ist bei den 74. Filmfestspielen in Cannes am Freitagabend mit dem Jurypreis der Sektion „Un Certain Regard“ ausgezeichnet worden. Die österreichisch-deutsche Koproduktion erzählt von Hans, der im repressiven Nachkriegsdeutschland wegen seiner – damals strafbaren – Homosexualität eingesperrt wird, aber beharrlich auf der Suche nach Freiheit und Liebe bleibt.
Übergegangene Flüsse, eingestürzte Häuser, von der Außenwelt abgeschnittene Orte und über 100 Todesopfer – die Hochwasserkatastrophe in Teilen Deutschlands hat eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Politikerinnen und Politiker, aber auch Expertinnen und Experten verwiesen auf den Zusammenhang mit der Klimakrise und sehen dringenden Handlungsbedarf.
Was werden zukünftige Generationen über uns denken, wenn wir bereits Geschichte sind? Mit der am Freitag anlaufenden Doku „Wer wir waren“ gelingt Marc Bauder ein Glücksfall von einem „Problemfilm“. Der Filmessay erzählt über sinnliche Bilder und mit leidenschaftlichen Protagonisten von der Zerbrechlichkeit unseres Planeten – und von einem notwendigen Kulturwandel, der ein besseres Leben verspricht.