Die internationalen Spannungen im Ukraine-Konflikt haben nun einen hochrangigen Rücktritt in Deutschland zur Folge: Marinechef Kay-Achim Schönbach muss nach umstrittenen prorussischen Äußerungen zurücktreten. Kiew hatte zuvor aus Protest die deutsche Botschafterin einbestellt. Der Fall zeigt, wie angespannt die Nerven sind und wie heikel die Lage derzeit ist.
Im politischen Überlebenskampf des britischen Premiers Boris Johnson erhöht sich der Druck stetig. Nun will Johnsons Parteifreund William Wragg der Polizei darlegen, wie Kollegen eingeschüchtert worden sein sollen. Ihnen sei von Regierungsmitarbeitern die Veröffentlichung kompromittierenden Materials angedroht worden.
Es ist nur ein erster, kleiner Schritt, aber ein wichtiges Indiz, dass die drohende Kriegsgefahr im Ukraine-Konflikt doch abgewendet werden könnte: Samstagabend wurde bekannt, dass Ende Jänner ein Treffen von Russland, der Ukraine, Frankreich und Deutschland stattfinden soll. Die Wiederbelebung dieses sogenannten Normandie-Formats war unter anderem erklärtes Ziel von Deutschland.