Nach zehn Jahren Krieg ist die Region Idlib die letzte Hochburg der Dschihadisten in Syrien. Verschiedenste islamistische Gruppen und andere Milizen kontrollieren fast die ganze Provinz an der Grenze zur Türkei sowie angrenzende Gebiete der Provinzen Aleppo, Hama und Latakia. Die Zukunft der Region, in der Hunderttausende Flüchtlinge leben, ist völlig ungewiss.
In diesem Monat ist es zehn Jahre her, dass in Syrien der Bürgerkrieg ausgebrochen ist. Was mit Protesten gegen die syrische Führung unter Präsident Baschar al-Assad begann, wurde zu einem Stellvertreterkrieg mit internationaler Beteiligung. Die Bilanz: Hunderttausende Menschen wurden getötet, über zehn Millionen vertrieben, Zehntausende sind noch immer verschwunden. Der Rest der verbliebenen Bevölkerung lebt in bitterer Armut. Eine Lösung ist nicht in Sicht.
Am Sonntag wird in den deutschen Bundesländern Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg gewählt, und ganz Deutschland blickt auf den Ausgang: Nicht nur ist es der Auftakt zum Superwahljahr 2021 und damit ein wichtiger Stimmungstest. Diverse Affären, darunter ein Maskenskandal in CDU und CSU, machen die Wahlen auch schwer berechenbar.
Die Kritik von Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) an der Impfstoffverteilung in der EU mündet zunehmend in einen Schlagabtausch zwischen der ÖVP und dem vom grünen Koalitionspartner geführten Gesundheitsministerium. Indes dementierten mehrere EU-Länder wie die Niederlande und Malta, Vorwürfe aus Wien, sich nicht an die EU-Absprachen gehalten zu haben.