Die Ampelkommission begrüßt den kurzen Lockdown in der Ostregion zu Ostern und empfiehlt, diesen auf den größten Teil des Bundesgebiets auszuweiten. Das geht aus der aktuellen Risikoeinschätzung vom Donnerstag hervor.
Die EU-Staats- und Regierungsspitzen sind bei ihrem Videogipfel einer Lösung bei der Verteilung von Impfdosen näher gekommen. Sie vereinbarten am Donnerstag, zehn Millionen zusätzliche Impfdosen von Dosen von Biontech und Pfizer zu nutzen, um bestehende Differenzen in der Verteilung auszugleichen. Auch Österreich könnte davon profitieren, mit der Ausarbeitung der Details sind nun die EU-Botschafterinnen und -Botschafter betraut.
Der neu beschlossene Lockdown für den Osten hat einmal mehr Auswirkungen auf den Handel: Dieser wird von Gründonnerstag (1. April) bis zum Dienstag nach Ostern (6. April) mit Ausnahme von Gütern des täglichen Bedarfs geschlossen. Danach braucht man zum Einkaufen einen negativen CoV-Test – ausgenommen ist auch hier die Grundversorgung. Handelsvertreter übten am Donnerstag heftige Kritik an dem Paket.
In der Debatte über die Verteilung von Impfstoffen in der EU und Ungleichgewichte zwischen den Mitgliedsstaaten geht die Suche nach einem Kompromiss weiter. Beim virtuellen Gipfel der Staats- und Regierungsspitzen zeichnete sich eine Annäherung ab. Angenommen wurde bei der Videokonferenz indes eine vorbereitete Erklärung zur Türkei.