Montag und Mittwoch ist nach den Semesterferien an Österreichs Schulen Testtag: Nur wer dann einen „Anterio-Nasal-Tests“ („Nasenbohrertest“) durchführt, darf am Unterricht in der Klasse teilnehmen. Diese Antigen-Tests taugen aber nur als „grobes Sicherheitsnetz“, sagt Mikrobiologe Michael Wagner. Im Bildungsministerium weiß man um die eingeschränkte Aussagekraft Bescheid.
Das Land Tirol rückt angesichts des Auftretens neuer lokaler Coronavirus-Varianten in den Fokus der Behörden. Im Gesundheitsministerium zeigte man sich wegen der aktuellen Lage besorgt. Laut Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) konnte man bisher keine „exponentielle Ausbreitung“ der Mutationen feststellen. Die Situation bezeichnete er allerdings als „ernst“.
194.287 Personen oder 2,18 Prozent der Bevölkerung haben mit Stand Mittwoch 18.00 Uhr in Österreich die erste Dosis einer Coronavirus-Schutzimpfung erhalten, die auch im E-Impfpass eingetragen worden ist. Die zweite Dosis haben 28.233 Menschen verabreicht bekommen, womit laut Gesundheitsministerium bisher insgesamt 222.520 Impfungen stattgefunden haben Damit liegt Österreich bei der Impfquote teilweise deutlich hinter den Nachbarländern – und auch innerösterreichisch gibt es große Unterschiede.