Rudolf Anschobers (Grüne) Rücktritt vom Amt des Gesundheitsministers wurde am Dienstag quer durch die Parteien und Bundesländer mit Respektbekundungen quittiert. Viel Dank gab es für seinen Einsatz während der Pandemie. Die Opposition verband ihre Nachrichten aber mit Kritik.
Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat für seine Rücktrittsrede am Dienstag besonders ehrliche Worte gewählt. Er sei „überarbeitet und ausgepowert“ und wolle sich „nicht kaputtmachen“, sagte Anschober. Der offene Umgang mit der Situation sei ihm wichtig, denn „für Erkrankungen braucht sich niemand schämen“.
Wolfgang Mückstein folgt auf den am Dienstag zurückgetretenen Rudolf Anschober (Grüne) und wird Gesundheits- und Sozialminister. Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) gab das in einer Pressekonferenz zu Mittag bekannt. Allgemeinmediziner Mückstein ist einer der Leiter des Primärversorgungszentrums in Wien und fungiert für die Wiener Ärztekammer als Referent für Gruppenpraxen und neue Organisationsformen.