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„Abhängigkeit von Russland beenden“

Angesichts des Ukraine-Konflikts sind am Montag die EU-Energieministerinnen und -Energieminister zu einem Krisentreffen in Brüssel zusammengekommen. Im Fokus stand die Debatte über die europäische Abhängigkeit von Russlands Energielieferungen und die damit verbundene Versorgungssicherheit. Neben Flüssiggas (LNG) setzt man die Hoffnung wohl vor allem in eine rasche Energiewende.

Putins Wirtschaft soll sich ‚zurückentwickeln‘

Die Sanktionen gegen Russland sollen laut US-Angaben so lange fortgesetzt werden, bis der Krieg in der Ukraine endet. Die russische Wirtschaft solle sich zurückentwickeln, solange Kremlchef Wladimir Putin die Invasion vorantreibe, hieß es am Montag zu Sanktionsbeginn aus dem Weißen Haus. Laut Einschätzung von Ökonomen könnte die russische Wirtschaft bereits im zweiten Quartal um gute 20 Prozent einbrechen.

Druck auf Banken wächst

Die Finanzsanktionen gegen Moskau zeigen Wirkung: Anleger ziehen bei den Tochterunternehmen der russischen Sberbank im großen Stil Gelder ab. Die EZB erwartet, dass die Ableger des Instituts in Europa nicht überleben werden. Die am stärksten betroffene Bank könnte aber die Raiffeisen Bank International (RBI) sein – diese beruhigte am Montag allerdings, ebenso wie das Finanzministerium.