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Auftakt brachte Frust über „Zersetzung“

Tag eins im ÖVP-Korruptions-U-Ausschuss hat einen ersten Vorgeschmack gebracht, worauf sich Gremium selbst und Beobachterinnen und Beobachter einstellen können. Insbesondere bei der Befragung von Kanzler Karl Nehammer (ÖVP) erging man sich in Debatten zur Geschäftsordnung. Das kann sich im weiteren Verlauf freilich noch legen, doch für den Moment zeigte sich die Opposition frustriert: Der Ausschuss werde „zersetzt“, die ÖVP-Fraktion und Vorsitzender Wolfgang Sobotka (ÖVP) würden den Ablauf „bewusst stören“, so der Vorwurf. Den lässt die ÖVP nicht gelten – mit Verweis auf einen Untersuchungsgegenstand.