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Der rechte Terror und die Kunst

Der Anschlag des Rechtsextremisten Stephan B. im deutschen Halle an der Saale, bei dem zwei Menschen getötet wurden, hat wegen des Umfangs der geplanten Tat tiefe Wunden hinterlassen. „Antisemitismus und rechte Ideologie sind in Deutschland tief verwurzelt“, sagt eine der Überlebenden des Anschlags, die Journalistin Christina Feist, am Rande des nun laufenden Gerichtsprozesses: Niemand traue sich darüber zu sprechen. Am Tabu des verschwiegenen rechten Terrors rüttelt auch der deutsche Maler Rene Schoemakers, der an die eingesetzte Verweisstruktur zwischen den einzelnen Attentaten erinnert.