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Baubranche in der Sackgasse

Es gibt kaum eine Branche mehr, die nicht direkt oder indirekt vom Krieg in der Ukraine und den anhaltenden Unwägbarkeiten der CoV-Pandemie betroffen wäre. Alarmrufe kommen auch aus der Bauindustrie: Lieferengpässe und Preissprünge würden Kalkulationen zunehmend verunmöglichen, mit Bauverzögerungen oder -stopps sei zu rechnen. An bisher bei Projekten üblichen Festpreisen sei schwerlich festzuhalten.

Humanitäre Lage in Städten spitzt sich zu

Angesichts anhaltender russischer Angriffe in der Ukraine wird dort die Lage in etlichen Städten für die Zivilbevölkerung zunehmend schwierig. Die Verwaltung der umzingelten Stadt Mariupol teilte am Dienstag mit, dass ein weiteres russisches Bombardement diese „in die Asche eines toten Landes“ verwandle. Behörden berichteten von einer sich anbahnenden Hungersnot in der von Russland eingenommenen Stadt Cherson.

Oligarchen suchen sichere Gewässer

Wegen Sanktionen gegen russische Oligarchen haben die Behörden in der EU bisher mehrere Luxusjachten im Wert von Hunderten Millionen Euro festgesetzt. Oligarchen versuchen daher, ihre Schiffe in Länder ohne Strafmaßnahmen zu bringen – und das vielfach mit Erfolg. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenski rief indes dazu auf, derartige Beschlagnahmungen voranzutreiben. Dabei geht es auch um eine Jacht, die Wladimir Putin selbst zugeordnet wird.