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Die „Arisierung“ von Schloss Leopoldskron

Die Salzburger Festspiele der Zwischenkriegszeit sind ohne Schloss Leopoldskron nicht denkbar. Der berühmte Theaterregisseur Max Reinhardt, der den Barockbau 1918 erworben hatte, empfing dort die Spitzen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und inszenierte seinen Wohnsitz als Bühne. Mit der Machtübernahme 1938 raubten die Nationalsozialisten das Schloss und nutzten es zur Repräsentation. Zwei neuere Publikationen zeichnen das Leben Reinhardts und „Die Akte Leopoldskron“ nach.