Mit 1. Juli kommen neue Lockerungen, die Sperrstunde fällt, Clubs dürfen wieder öffnen, die Maskenpflicht wird gelockert. Experten halten diese Schritte für „absolut vertretbar“, mahnen aber gleichzeitig weiter zur Vorsicht. Die Coronavirus-Ampelkommission sorgt sich wegen der Ausbreitung der Delta-Variante und warnt vor einem „Systemrisiko“ im Sommer.
Anlässlich des Weltflüchtlingstages am Sonntag warnen zahlreiche Hilfsorganisationen davor, dass Geflüchtete während der Pandemie vergessen und deren Versorgung vernachlässigt wird. Auch auf die Bedeutung von Kinderrechten wird hingewiesen.
Die Folgen der Klimakrise könnten sich katastrophal auf Fluchtbewegungen auswirken: Aufgrund von Naturkatastrophen könnte sich die Situation für viele Menschen so stark verschlechtern, dass sie deshalb aus ihrer Heimat vertrieben werden. Davor warnen Forscherinnen und Forscher. Sie fordern bessere Prävention und sagen einen enormen Zuwachs bei der Vertreibung voraus, sollte zu wenig für den Klimaschutz getan werden.
Mit 1. Juli stehen wieder Lockerungen bevor. Unter anderem fällt die Sperrstunde, die Clubs dürfen öffnen, für Veranstaltungen gibt es kaum noch Beschränkungen. Auch die Maskenpflicht wird stark eingeschränkt. Die Öffnungen seien angesichts der guten Lage auch für Fachleute „absolut vertretbar“, so Oswald Wagner von der MedUni Wien. Gewarnt wird aber auch, dass die Pandemie noch nicht vorbei ist und weiterhin Vorsicht angebracht ist. „Erstaunen“ über die Pläne gab es hingegen im Wiener Rathaus.