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Rendi-Wagner will weitermachen

Nach dem schlechten Ergebnis für SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner beim Bundesparteitag am Samstag rumort es in der SPÖ. Zwar wollte sich am Wochenende niemand zu den Gegenstimmen bekennen, doch Kritik an der Parteiführung wurde trotzdem laut. Auch Fachleute erklärten die nächste Bundesobfraudebatte für eingeläutet. Rendi-Wagner selbst gab sich in der ZIB2 trotzdem entschieden: Sie sehe die 75 Prozent als Auftrag, wolle weiter Parteichefin bleiben und auch als Spitzenkandidatin in die nächste Wahl gehen.

Skurrile Episode in Streit über Krim-Vorfall

Die Fahrt eines britischen Kriegsschiffs sorgt seit Tagen für Missmut zwischen London und Moskau. Die „HMS Defender“ hatte am Mittwoch Gewässer vor der Krim genutzt, woraufhin es russische Warnschüsse gab. London bestritt vorerst, dass diese dem Schiff gegolten hatten, was wiederum britische Reporter dementierten. Seither wird über den Ablauf der Ereignisse gestritten. Am Sonntag gab es dazu eine skurrile Entwicklung: Ein Mitarbeiter des britischen Verteidigungsministeriums scheint Dokumente zu dem Fall bei einer Bushaltestelle vergessen zu haben. Aus Russland hagelte es dafür Spott.

Pleite für Le Pen und Macron

Rund zehn Monate vor der nächsten Präsidentschaftswahl in Frankreich ist am Sonntag die zweite und entscheidende Runde der Regionalwahlen über die Bühne gegangen. Für die voraussichtlichen Präsidentschaftskandidaten wurde das Votum zum Fiasko: Sowohl die Partei von Emmanuel Macron als auch jene von Marine Le Pen erlitten laut Prognosen schwere Dämpfer. Gewinner des Abends wurden die Konservativen – allerdings bei einer katastrophalen Wahlbeteiligung.