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Die weitreichenden Folgen von 9/11

Die Auswirkungen der Anschläge vom 11. September durch die Terrororganisation al-Kaida sind 20 Jahre später zu spüren – nicht nur in Afghanistan mit der neuerlichen Machtübernahme der Taliban, sondern etwa auch im Alltag, etwa bei Sicherheitsbestimmungen für Flüge. Auch Folterdebatten – Stichwort Waterboarding – greifen auf den von den USA so titulierten „Krieg gegen den Terror“ zurück. Und auch die Überwachungs- und Datenschutzdebatte erhielt durch das neu gegründete US-Ministerium für Heimatschutz Auftrieb.

Symbolträchtige Taliban-Zeremonie in Kabul

20 Jahre nach den Anschlägen von 9/11 haben die radikal-islamischen Taliban in der afghanischen Hauptstadt Kabul ihre Flagge über den Präsidentenpalast gehisst und damit ein symbolträchtiges Zeichen ihrer Machtübernahme gesetzt. Die weiße Flagge, auf der ein Koranvers prangt, ist seit der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan omnipräsent – unter anderem auch im Großformat auf einer Mauer der vor wenigen Wochen fluchtartig verlassenen Botschaft der USA.

Utrecht hilft Menschen mit Sklavennamen

Die niederländische Stadt Utrecht hat eine Erleichterung für Nachfahren afrikanischer Sklaven beschlossen. Oft erinnern deren Familiennamen auch 150 Jahre nach der Abschaffung an die Sklaverei, eine Namensänderung war bisher jedoch mit enormen Kosten verbunden. Nun soll diese mit Hilfe der Stadt gratis sein. Auch andere Städte wollen dem Beispiel folgen – es sind kleine Schritte in der Aufarbeitung der Kolonialgeschichte des Landes.