Unter der Taliban-Führungsriege ist Berichten zufolge ein offener Streit zwischen dem moderateren politischen Flügel und den militärischen Hardlinern ausgebrochen: Vizeregierungschef Abdul Ghani Baradar, eigentlich die Nummer zwei der Taliban, hat laut Berichten Kabul verlassen. Vehement dementieren die Taliban Gerüchte, er sei bei einem Streit getötet worden. Es mehren sich die Indizien, dass das Haqqani-Terrornetzwerk in Kabul die Zügel in der Hand hält.
Unter der Taliban-Führungsriege ist Berichten zufolge ein offener Streit zwischen dem moderateren politischen Flügel und den militärischen Hardlinern ausgebrochen: Vizeregierungschef Abdul Ghani Baradar, eigentlich die Nummer zwei der Taliban, war mehrere Tage von der Bildfläche verschwunden. Am Mittwoch tauchte er wieder auf und dementierte in einem Interview Streitigkeiten innerhalb der Taliban. Doch viele Fragen bleiben offen. Und es mehren sich die Indizien, dass das Haqqani-Terrornetzwerk in Kabul die Zügel in der Hand hält.
In ihrer Rede zur Lage der EU hat Kommissionschefin Ursula von der Leyen angekündigt, demnächst die ersten Verfahren gegen Polen und Ungarn auf den Weg zu bringen. Die beiden Mitgliedsländer könnten dann wegen Rechtsstaatsverstößen um EU-Mittel umfallen. Aus Polen kommen harsche Töne – und die Auskunft, man wolle in der EU bleiben.
Die Rede zur Lage der Europäischen Union ist am Mittwoch unterschiedlich aufgenommen worden. Für manche der EU-Abgeordneten habe Kommissionschefin Ursula von der Leyen Schritte „zur Wiederbelebung der Idee Europa“ gemacht, anderen fehlte die „große Erzählung“.