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SPD gewinnt Berlin-Wahl, grüne Sensation bleibt aus
Das Wettrennen in der K-Frage
Schlag 18.00 Uhr waren die Festlegungen des Wahlkampfs vergessen. Nur wer Erster würde, hätte den Auftrag zur Regierungsbildung, hatte CSU-Chef Markus Söder gefordert. Diese Ansagen waren rasch vergessen. Jetzt gelte es, die beste Regierung für das Land zu bilden, verkündete die Union. Und so stellen erstmals in Deutschland zwei Personen zugleich den Anspruch, eine Bundesregierung zu führen: der erstplatzierte Olaf Scholz (SPD) wie auch Armin Laschet (CDU), der ohne K-Ansage wohl rasch das Feld hätte räumen müssen. Nun liegt alles an Grünen und FDP.
Wo die MFG punkten konnte
Mit über sechs Prozent der Stimmen zieht die impfskeptische Partei Menschen-Freiheit-Grundrechte (MFG) überraschend in den oberösterreichischen Landtag ein. Die Liste wurde erst im Februar gegründet und konnte vor allem rund um das Thema Coronavirus-Maßnahmen punkten – vor allem in jenen Gemeinden, die eine niedrige Durchimpfungsrate verzeichnen.
Linzer Bürgermeister Luger muss erneut in Stichwahl
US-Golfer entthronen Europa bei Ryder Cup
Mehrheit für Enteignung von Wohnkonzernen in Berlin
Berlin-Wahl: SPD laut Hochrechnungen knapp vor Grünen
Berlin-Wahl: SPD vor den Grünen
Mehrheit in San Marino für Legalisierung von Abtreibungen
EuroSkills: 33 Medaillen für Österreich
Scholz und Laschet stellen Kanzleranspruch
Starke Zugewinne für die Sozialdemokraten, historisches Debakel für die Union – und beide beanspruchen das Kanzleramt für sich. Die CDU/CSU von Armin Laschet und die SPD von Olaf Scholz haben sich bei der Bundestagswahl ein enges Rennen geliefert. Die Union stürzt auf ein Rekordtief und liegt nach Hochrechnungen knapp hinter der SPD. Laschet und Scholz erklärten beide am Abend, dass sie Kanzler werden und eine Regierung bilden wollen.
ÖVP hat mehrere Koalitionsoptionen
Mit leichten Zuwächsen hat die ÖVP bei der Landtagswahl in Oberösterreich mit 37,6 Prozent klar Platz eins geholt. Landeshauptmann Thomas Stelzer sah einen „klaren Regierungsauftrag“, mit wem er eine Koalition bilden will, ließ er freilich offen. Eine Neuauflage mit der FPÖ bleibt eine Möglichkeit – zudem gibt es noch zwei weitere.
ÖVP hat mehrere Optionen
Mit leichten Zuwächsen hat die ÖVP bei der Landtagswahl in Oberösterreich mit 37,6 Prozent klar Platz eins geholt. Landeshauptmann Thomas Stelzer sah einen „klaren Regierungsauftrag“, mit wem er ein Arbeitsübereinkommen abschließen will, ließ er freilich offen. Eine Neuauflage mit der FPÖ bleibt eine Möglichkeit – zudem gibt es noch zwei weitere.